Heute gibt's am Gasteig nun das Filmevent über den Transalpine Run. Es regnet, also bestes Wetter für einen Filmnachmittag. Bin mal auf das Publikum gespannt, ob das alles Läufer sind? Ob die alle den Lauf mal selbst machen wollen? Mal sehen, ich werde es wohl nie genau erfahren. Ich bin auf jeden Falk gespannt, wie vor einem Wettkampf.Am Gasteig angekommen und die Karte geholt, musste die Zweite auch nicht nehmen. Die wurde dann einfach auf den Stapel der nicht reservierten gelegt. Da freie Platzwahl war, bin ich auch schon gleich rein und hab noch einen super Platz in der vorletzten Reihe bekommen. Der Saal ist recht klein, und die letzten drei Reihen sind erhöht, so dass die Sicht super war.
Vom Publikum her war alles vertreten. Von der gerade erst mit Laufen anfangenden Familie bis hin zu Finishern der letzten Jahre.
Nach der Begrüßung durch Gore und Lauf-Bar ging's dann auch gleich los.
Der Film war echt spitze gemacht und hat einen total toll Eindruck von dem krassen Lauf-Event rübergebracht. Die Gefühle, Selbstzweifel und gleichzeitig Zuversicht sowie Vorfreude der Teilnehmer vor und während des Laufs kamen toll rüber, womit die menschliche Seite nicht zu kurz kam.
Am meisten beeindruckt hat mich dabei der Läufer aus Dänemark. Der war extrem cool drauf und gleichzeitig immer mit einem lockerem Spruch. Aber das, was er gesagt hat trifft es extrem gut."This run shows what kind of person you are. Every runner is here to push himself to the own limit and beyond."
Genau das ist der Spirit vom Transalpine Run - über eine vorher nie für möglich gehaltene Grenze zu gehen. Nicht aufzugeben, durchhalten und das Ziel (im doppelten Sinne) zu erreichen, zu Finishen, trotz der Schmerzen die man haben wird. Wie ein anderer Läufer sagte "Du spürst Schmerzen ohne Ende, aber keine Schmerzen spüren bedeutet, dass Du dann nicht mehr lebst."
Eins ist klar geworden - Neben der Physis wird auch die mentale Komponente extrem wichtig werden. Der Lauf bzw. ob Du finishst oder nicht wird im Kopf entschieden und nicht in den Beinen.
Der Respekt ist gestiegen und das ist auch gut so - aber auch die Entschlossenheit den Lauf zu bestreiten ist um so größer geworden.
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