Donnerstag, 28. Februar 2013

PECH - Pause, Pause, Pause.....


Nachdem ich Silvester schon mal für zwei Wochen eine Laufpause einlegen musste, hat's mich nun schon wieder erwischt. Bursitis trochanterica - so heißt die Diagnose. Schleimbeutelentzündung an der Hüftaußenseite, verursacht durch Überlastung und verkürzte Muskeln.

Beim ersten Mal, also Silvester, hatte ich die Symptome mit Schmerzmittel bekämpft und leider nicht die Ursache gesucht. Dies rächt sich nun. Nach 3 Tagen Schmerzfreiheit bin ich dann wieder gelaufen. Zwar mit einem langsamen Einstieg, um nichts zu überlasten, aber eben wieder gelaufen. Am Anfang ging‘s auch ganz gut und daher habe ich auch nichts weiter gedacht und habe dementsprechend nichts gegen die Ursachen unternommen. Warum auch, ging doch wieder. Aber eben nur scheinbar.

Und so kam es wie es kommen musste, die Schmerzen kamen Anfang Februar viel schlimmer zurück.
Diesmal war ich allerdings vernünftiger und bin zum Doc um die Ursache abzuklären. Diese war schnell gefunden und ganz zu meinem Erstaunen gab's auch keine Schmerzmittel sondern nur ein paar Dehnübungen an die Hand, sowie noch Manuelle Therapie zum Auflockern der Strukturen. Und, ohne geht's ja beim Doc nicht, LAUFPAUSE für ca. vier Wochen mit viel Geduld. Erst müssen die Schmerzen weg sein, dann erst darf ich wieder Laufen gehen. Zum Glück stand Schwimmen und Radfahren trotz ausdrücklicher Nachfrage nicht auf der Verbotsliste.
Die Dehnübungen sollen von nun an jeden Tag ausgeübt werden ab dann, wenn der ganz akute Schmerz abgeklungen ist. Und Überhaupt soll ich in meinem Alter ein Dehnprogramm mit in den Trainingsalltag aufnehmen. arrrg.
Bei der Physio haben sie mir ebenfalls Dehnen ans Herz gelegt, da bei mir viele Muskeln schon verkürzt wären   Derzeit dehne ich zwar nur die Gesäß und Oberschenkelmuskeln. Aber das Buch ist schon bestellt und dann geht’s los.   

Am Montag dann werden vier Wochen um sein und ich war vernünftig und habe nur KG gemacht, bin Geschwommen und hab fleißigen gedehnt. Schmerzen habe ich im Alltag keine mehr und daher geht's am Montag auch endlich wieder raus auf die Runde. Mit zwar erstmals nur 40% der Streckenlänge, also 4 km am Anfang, aber immerhin.
Wie ich mich darauf freue - Endlich wieder Laufen. Manche könnte das nie verstehen. Die können zwar Sport treiben, wollen aber nicht. Ich will zwar, darf aber derzeit nicht. Aber am Montag ist die Leidenszeit hoffentlich vorbei.

Drückt mir die Daumen.



Montag, 25. Februar 2013

Erste Woche Fasten ...

All die bösen Sachen sind nun seit einer Woche tabu. Dafür stehen viel Obst, Gemüse und Salat auf dem Speiseplan, Kartoffeln oder Reis, Kräuter- oder Früchtetee. Nüsse, Beeren, getrocknete Früchte, Leinensamen, Sojamilch und laktosefreier Joghurt. Klingt doch garnicht so schlecht. 
Ich fühle mich auch wieder viel besser. Nicht
wegen den 2 Kilo Weihnachtspeck, die jetzt wieder runter sind. Nein ganz allgemein. Ich habe das Gefühl, dass die kleinen Zipperlein, die mit dem Alter so kommen, jetzt weit weniger da sind. Auch vom ganzen Verdauungstrackt fühle ich mich nicht mehr so schwer belastet, kein schwerer Magen, kein aufgeblähtsein. Es ist irgendwie alles leichter.
Meine Kollegen ziehen mich zwar jeden Mittag auf, von wegen ich soll.den Tieren nicht das Futter wegessen, aber das ist mir egal.
Ich fühle mich Gut und das ist die Hauptsache.
Auf geht's in die zweite Woche.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Fasten 2013 .....

Die Fastenzeit steht vor der Tür. So heißt es wieder in sich zu gehen und überlegen, wie man dieses Jahr Verzicht üben kann.

Die letzten Jahre habe ich ein paar mal total auf Nahrungsmittelaufnahme verzichtet und nur Flüssigkeiten zu mir genommen. Dieses Vorgehen bedeutet für den Körper allerdings puren Stress. Bei einer Nulldiät wird vom Körper ein Stresshormon ausgeschüttet, damit wir besonders aufmerksam und leistungsfähig sind und somit möglichst schnell wieder etwas zum Essen finden.
Nun will ich aber nicht über die Sinnhaftigkeit des Fasten ohne Nahrungsaufnahme philosophieren, denn aus meiner Sicht macht eine Nulldiät unter einigen Gesichtspunkten absolut Sinn z.B. vor einer Ernährungsumstellung, bei verschiedenen ernährungsbedingten Krankheiten oder Allergien.

Für mich stehen eher ein anderer Aspekt im Vordergrund. Es haben sich bei mir in der letzten Zeit wieder ein paar unschöne Gewohnheiten eingeschlichen, die es gilt abzustellen. ich esse zu viele Süße teilchen, viel zu oft Fleisch und Kaffee trinke ich rauhen Mengen.

Daher soll für mich dieses Jahr das bewusste Verzichten auf all diese Genussmittel im Vordergrund stehen. Und daher möchte ich bis Ostern für mindest zwei Wochen auf folgendes verzichten:

  • keine Sussigkeiten (Schokolade, Gummibärchen usw.)
  • keine Backwaren (Kuchen, süsse Teilchen usw.)
  • kein Kaffee oder schwarzen Tee
  • kein alkoholfreies Bier (Alkohol trinke ich ja keinen)
  • kein kein totes Tier (Fisch wie Tier)
  • keine Gluten
  • keine Milchprodukte ausser Jogurt

Am Montag nach Fasching geht's los.