Mittwoch, 27. März 2013

Der Schleimbeutel scheint zu halten


Heute hatte ich den dritten Lauf in Folge und die Hüfte scheint zu halten. Der Schleimbeutel hat sich noch nicht wieder gemeldet und bleibt auch hoffentlich die nächste Zeit stumm. Das ist doch schon mal was.
Der erste kleine Schritt zum Laufcomeback ist gemacht.

Allerdings ist es wirklich nur ein kleiner. Letzten Sonntag bei meiner zweiten Runde ist mir am Anfang die Herzfrequenz fast durch die Decke geschossen, obwohl ich nur minimal schneller war und ein etwas stärkerer Wind geblasen hat. Ich habe daher gleich das "Tempo" etwas rausgenommen, wobei von Tempo kann man bei mir zurzeit nun wirklich nicht sprechen. Ich hab mir ja was vorgenommen, von wegen übertreiben.
Wie ich allerdings da so dahin gedribbelt bin und dann noch langsamer wurde, das hat mich schon stark an meine Zeit als Laufanfänger erinnert. Haben nur noch die Gehpausen gefehlt (lach). Waren das Zeiten und ich hab's geschafft schneller zu werden, also warum soll es diesmal anders sein. Hoffentlich erinnert sich mein Körper daran, dass er mal ein Läufer war. Die Pause war schon ganz schön lang. Zu den sieben vergangenen Wochen kam ja auch noch der Januar dazu, wo nicht viel ging.
Die ganze schöne Lauf Form weg, aber ich laufe wieder und es macht Spaß sich wieder draußen zu bewegen.

Bei meiner Runde heute habe ich bemerkt, dass ich ganz schön ein Weichei bzw. Frostbeule geworden bin in der kurzen Zeit. Auf dem Thermometer waren minus 3 Grad zu sehen. Also hab ich das angezogen, was ich sonst immer bei leichten Minusgraden anziehe. Vor der Haustür hab ich gleich wieder kehrt gemacht und erst mal die warme Laufunterwäsche umgestellt. War das kalt. Ich bin halt derzeit nur warme Schwimmbadtemperaturen gewöhnt und danach bin ich dann warm eingepackt. Mit der zusätzlichen Iso-Schicht war's dann aber OK und ich hab meine Runde gedreht, die gleiche wie Sonntag nur diesmal 10s im Durchschnitt schneller. Wird doch.


Freitag, 22. März 2013

Eine Schildkröte ist ein Rennpferd gegen mich!


Sieben Wochen,

ja richtig gehört, nach nun letztendlich 7 langen Wochen der Pause, mal abgesehen von den Wiedereinstiegsversuch vor zwei Wochen, ging es gestern nun wieder auf die Piste. Es war herrlich und schrecklich zugleich. Es war schön wieder zu laufen und sich bei diesem Wetter (kräftiger Sonnenschein) den Wind um die Nase wehen zu lassen. Wenn Dir die Sonne angenehm warm ins Gesicht scheint, die Haut erwärmt und Du jede Faser des Lebens spürst. Die Natur um dich herum, das sind die kleinen Glücksmomente welche das Laufen für mich so schön machen. Endlich darf ich wieder - jetzt blos nichts übertreiben.

Auf der anderen Seite war ich natürlich langsam wie eine Schnecke. Miene ganze Laufform ist dahin. Mit unendlich langsamen durchschnittlich 7:00 min pro Kilometer bin ich vor mich hin gedribbelt. Eine Schildkröte würde im Vergleich gegen mich wie ein Rennpferd aussehen.
Aber, und das ist wichtig, ich bin wieder gelaufen und das Schmerzfrei. Zugegeben unsicher war ich. Hab die ganze Zeit in die Hüfte reingehorcht, ob da nicht doch was ist. Ein leichtes zwicken vielleicht oder doch ein sich ankündigender Schmerz. Nein da war nichts und das ist gut. Jetzt kann's wieder aufwärts gehen. Gemach, gemach - jetzt blos nichts übertreiben  

Meine erste Runde war mit Bedacht sehr kurz und nur auf Asphalt gewählt. Asphalt deswegen, damit sich die Hüfte erst einmal wieder ans Laufen und die muskulären Belastungen gewöhnen kann. Auf Waldwegen sind dann doch zu viele Unebenheiten, die dann durch Hilfsmuskel ausgeglichen werden müssten. Da kommt es schnell zur Überlastung. Ich bin mit 3,8 km gestartet. Dies werde ich nun bei jeden Lauf um 200 m verlängern (also 100 m weiter laufen), bis ich bei 6 km angekommen bin. Und Tempo machen ist sowieso die nächsten vier Wochen tabu. Erstmal mit Grundlagentraining eine Basis schaffen, dann vielleicht. Aber, wie schon gesagt - jetzt blos nichts übertreiben  

Donnerstag, 14. März 2013

Schwimmhilfen ja oder nein?

Beim Training im Schwimmbad sehe ich immer wieder Schwimmer, die trainieren stundenlang mit Schwimmhilfen wie Paddles und Pullbuoy. Da wird eine Bahn nach der anderen mit den Paddles an den Händen und dem Pullbuoy zwischen den Beinen durch das Oly gezogen, oft das gesamte Training lang. Da fragt man sich natürlich, ist das richtig, sollte ich das auch machen?

Neulich unterhielten sich sogar zwei im Wasser über ihr Training. Der eine meinte, dass er jetzt zum Abschluss noch 1000m mit Paddles schwimmen müsse, denn 1000m mit Pullbuoy und 2000m mit Paddles und Pullbuoy hätte er heute schon geschwommen. Der andere daraufhin, dass er ja nur mit beiden schwimmt (Pullbuoy Paddles), da ja sonst die Wasserlage zu schlecht sei. Nur im Wettkampf könne er das viele Training nicht umsetzen. Er wisse gar nicht woran das liegt, Sprache und zog mit de Paddles weiter seine Bahnen.

Und damit sind wir genau bei dem Punkt. Die ganzen Schwimmhilfen bringen natürlich eine Menge Auf- und Vortrieb, was sich natürlich positiv auf die Wasserlage auswirkt. Aber werde ich damit auch schneller bzw. ein besserer Schwimmer? Ich meine nein, aber die Meinungen dazu gehen weit auseinander und werden im Internet zum Beispiel sehr konträr diskutiert. Aber was ist nun richtig?
Was mir bei meinen Beobachtungen extrem aufgefallen ist, dass die wirklich schnellen Schwimmer, also diejenigen die die 1500m um die 20min schwimmen, schwimmen alle ohne diese Hilfen im Training. Selbst Kraulbeine machen die Schnellen ohne Schwimmbrett. Nein stimmt noch ganz, manche stellen es senkrecht ins Wasser, um noch mehr Widerstand zu erzeugen.

Wie trainiere ich nun richtig und wie setze ich die Hilfen zielgerichtet ein? Bei meinen Schwimmkursen haben wir die Hilfsmittel nur dosiert eingesetzt. Die Hilfen wurden nur da verwendet, wo sie uns unterstützt haben. Den Pullbuoy zum Beispiel dafür, um sich bewusst auf den Armzug zu konzentrieren. Die Fingerpaddles, um die Eintauchphase der Hand zu üben.
Im Schwimmcamp des Bayerischen Triathlonverbandes z.B. sind wir alle Übungen ohne Tools geschwommen. Und in der Schwimmliteratur wird auch nur ein begrenzter Einsatz der Tools empfohlen.
Einzigst im Internet gibt es die auch entgegengesetzten Meinungen. Die Argument der Befürworter von den Tools lauten in etwa so, dass durch den langen Einsatz der Paddles die Kraftausdauer trainiert wird oder der Pullbuoy die Wasserlage verbessert und ich so lerne auch lange Strecken mit guter Wasserlage zu schwimmen und die Flossen würden den kräftigen Beinschlag auch auf lange Strecken trainieren.

Zwei starke Argumente sprechen meiner Meinung nach gegen den langen Einsatz. Wirklich schneller werde ich nur mit einer Verbesserung der Schwimmtechnik. Welchen Einfluss aber hat langes mit Paddles schwimmen können auf die Schwimmtechnik? Wenn ich ohne Paddels keine vernünftige Stellung Hand, Unterarm zu  Wasser habe, werde ich sie auch mit Paddles nicht haben. Ich muss daher versuchen meine Fehler zu korrigieren und nicht versuchen sie mit Hilfsmitteln zu überdecken.   


Für mich habe ich entschieden die Schwimmhilfen auch weiterhin nur begrenzt einzusetzen.
Und so sieht mein Schwimmtraining aus. Einzigst im Technikteil verwende ich die Tools:
  • 400m   Einschwimmen (Brust, Rücken, Kraul und Schwimmerkombi)
  • 700m   Technikteil (Wassergefühl, Kraulbeine, Paddles, Armzug mit Pullbuoy, Wasserballkraul, 5verAtmung)
  • 1500m Hauptteil (Ausdauer, Kraftausdauer und oder Sprinteinheiten)
  • 400m   Ausschwimmen (Brust, Rücken)

Im nächsten Blog schreibe ich etwas wozu die Schwimmtools nutzen und wann ein Einsatz meiner Meinung nach sinnvoll ist.

Donnerstag, 7. März 2013

Erste Laufwoche, nicht so toll ....


Am Montag bin ich vorsichtig 3,5 km auf dem Laufband gelaufen. Diese waren kein Problem und daher habe ich mich gestern mal wieder in die Wildnis gewagt. Leider ging das noch nicht so gut. Nach knapp 3 km hatte ich wieder ein leichtes Ziehen in der rechten Hüftbereich. Ich bin zwar sofort nur noch gegangen und nicht mehr gejoggt, aber das bedeutet, dass es noch nicht ausgeheilt ist. Somit mindestens wieder 1-2 Wochen weiter Pause. So ein Scheiß aber was hilfts. Erst muss ich wieder schwerzfrei trainieren können, bevor ich wieder intensiv ins Training einsteige.

Zur Sicherheit werde ich auch weiterhin nicht Radfahren. Nur Schwimmen werde ich noch, weil irgendwas muss ich ja machen. Da bleibt mir zumindest die Ausdauer ein wenig erhalten.

Ich hoffe nur, dass die ganze Sache auch irgendwann mal wieder gut ist. Die Heilung versuche ich nun weiter mit zweimal täglich Dehnen und Triggerpunktmassage zu beschleunigen. Leider kann ich sonst nicht mehr machen als abwarten und Tee trinken.


Neben den gesunden Sportlern gibt es jene, die trainieren wollen aber derzeit nicht dürfen und es gibt diejenigen, die trainieren können aber derzeit nicht wollen. Ich kann hoffentlich bald wieder trainieren.

Montag, 4. März 2013

Zweite Woche Fasten ..


... verlief erstaunlich gut.

Alle um mich herum haben sich daran gewöhnt, dass ich nur noch Salat esse und es kommen somit auch keine komischen Sprüche mehr.

Ich persönlich habe mich auch an das ganze Grünfutter und die Gluhtenfreie Kost gewöhnt. Mir geht es tatsächlich besser, Ob es nun daran liegt, dass ich keine Laktose mehr zu mir nehme und/oder ich Gluten nicht so gut vertrage weiß ich noch nicht so genau (muss ich sicher mal testen lassen).

Aber derzeit will ich erst mal so weitermachen, wie in den letzten beiden Wochen. Viel Salat und Gemüse,
Obst sowieso. Nüsse, Kerne und Trauben sowie Seesam bekommen mir erstaunlich gut. Und auch an den Kräutertee kann ich mich gewöhnen.