Sonntag, 22. April 2012

Der Count Down läuft .....

Eine Woche noch bis zum Start meines ersten Triathlons. Nächsten Sonntag ist es dann so weit und der 10. Münchner Stadttriathlon steht an. Wow, wer hätte das letztes Jahr noch gedacht. Mich und Triathlon  in Verbindung zu bringen. Ich bin schon ganz Aufgeregt, ob wohl alles gut gehen wird? Auch wenn es nur eine Jedermann Distanz zu bewältigen gilt, ist der Respekt und die Nervosität groß.

Eigentlich braucht's das garnicht. Ich habe gut trainiert, die Einzeldistanzen bereits geschafft und bin fit. Außerdem geht es bei diesem Wettkampf nicht um eine Bestzeit sondern nur um ankommen und finishen. Und dennoch. Es kann soviel schief gehen. Vorallem beim Wechsel gibt es so viele Fragen, die ich wohl erst mit der wachsenden Erfahrung richtig beantworten kann.  So bin ich mir z.B. immer noch nicht klar, ob ich die Radschuhe an Rad einklicken oder schon in der Wechselzone anziehen soll. Schneller solls mit bereits eingeklickten Schuhen sein, aber ob ich die auch während des Radln angezogen bekomme? Oder die andere Frage, was ich genau anziehen soll? Oder: Wie will ich meine Wechselzone organisieren? Und und und. Fragen über Fragen.

Nächste Woche werde ich um einiges schlauer sein. Aber auch wenn nicht alles optimal läuft (was ziemlich sicher ist) ich werde mich nicht ärgern.

Das ist mein erster Triathlon und der ist zum Lernen, Spaßhaben und Genießen da.

Ich freu mich schon rießig 



Sonntag, 15. April 2012

Heaven & Hell ....

Heute gibt's am Gasteig nun das Filmevent über den Transalpine Run. Es regnet, also bestes Wetter für einen Filmnachmittag. Bin mal auf das Publikum gespannt, ob das alles Läufer sind? Ob die alle den Lauf mal selbst machen wollen? Mal sehen, ich werde es wohl nie genau erfahren. Ich bin auf jeden Falk gespannt, wie vor einem Wettkampf.
Am Gasteig angekommen und die Karte geholt, musste die Zweite auch nicht nehmen. Die wurde dann einfach auf den Stapel der nicht reservierten gelegt. Da freie Platzwahl war, bin ich auch schon gleich rein und hab noch einen super Platz in der vorletzten Reihe bekommen. Der Saal ist recht klein, und die letzten drei Reihen sind erhöht, so dass die Sicht super war.
Vom Publikum her war alles vertreten. Von der gerade erst mit Laufen anfangenden Familie bis hin zu Finishern der letzten Jahre.

Nach der Begrüßung durch Gore und Lauf-Bar ging's dann auch gleich los.
Der Film war echt spitze gemacht und hat einen total toll Eindruck von dem krassen Lauf-Event rübergebracht. Die Gefühle, Selbstzweifel und gleichzeitig Zuversicht sowie Vorfreude der Teilnehmer vor und während des Laufs kamen toll rüber, womit die menschliche Seite nicht zu kurz kam.

Am meisten beeindruckt hat mich dabei der Läufer aus Dänemark. Der war extrem cool drauf und gleichzeitig immer mit einem lockerem Spruch.  Aber das, was er gesagt hat trifft es extrem gut.
"This run shows what kind of person you are. Every runner is here to push himself to the own limit and beyond."
Genau das ist der Spirit vom Transalpine Run - über eine vorher nie für möglich gehaltene Grenze zu gehen. Nicht aufzugeben, durchhalten und das Ziel (im doppelten Sinne) zu erreichen, zu Finishen, trotz der Schmerzen die man haben wird. Wie ein anderer Läufer sagte "Du spürst Schmerzen ohne Ende, aber keine Schmerzen spüren bedeutet, dass Du dann nicht mehr lebst."
 
Eins ist klar geworden - Neben der Physis wird auch die mentale Komponente extrem wichtig werden. Der Lauf bzw. ob Du finishst oder nicht wird im Kopf entschieden und nicht in den Beinen. 
Der Respekt ist gestiegen und das ist auch gut so  - aber auch die Entschlossenheit den Lauf zu bestreiten ist um so größer geworden.

Mittwoch, 11. April 2012

Der Frühling ist da in München .....

Wunderbares Frühlingswetter - ein paar Impressionen auf dem Weg ins Olympiabad. Da macht das Sportln doch gleich noch mehr Freude.....



München April 2012, Olympiapark

Sonntag, 8. April 2012

Erstes Koppeltraining ....

Ups... , jetzt weiß ich, was Gerd meinte als er sagte - Ihr müsst für's Radln euer Tempo finden, damit Euch hinten heraus nicht die Herzfrequenz durch die Decke schießt.

Heute stand erstmalig Koppeltraining auf dem Programm. 20 km Rad auf der Rolle mit anschließenden 2 km Laufband. Ich wollte einfach mal probieren was geht und wie es sich an fühlt, wenn die beiden Einheiten direkt hintereinander kommen.

Für's Rad waren GA 2 mit 150ziger HF geplant und dann Laufen mit 9,5 kmh (1 kmh langsamer als sonst).
Die Radeinheit verlief problemlos und war nach knapp 40 min beendet. Mein Puls war allerdings mit Durchschnittlich 159 recht Hoch. Also schnell aufs Laufband gestürmt, die Laufschuhe übergezogen und los ging es.

Die ersten paar Meter waren noch recht wacklig aber dann ging es. Im Wettkampf wird dieses Gefühl aber noch viel stärker sein, da ja noch Schwimmen davor kommt. Das Problem war allerdings nicht wirklich das andere Gefühl in den Beinen, sondern die Herzfrequenz, welche trotz des langsameren Lauftempos sich nicht nach unten bewegt. Selbst ein kurzer Stop um die Schnürung der Schuhe etwas zu lokern schaffte nur kurzzeitig eine Delle. Die HF blieb im MAX Bereich, ich lief am Anschlag und das einen ganzen kmh langsamer als sonst im GA2 Bereich.

Für den Triathlon muss ich also während der Rad-Einheit darauf achten, dass ich nicht zu stark pushe, da sonst am Ende beim Laufen meine HF wirklich durch die Decke geht. Die nächste Kopeleinheit werd ich also etwas langsamer angehen und sehen, wie es dann geht.

Donnerstag, 5. April 2012

Die neuen Renn-Schlappen sind da .....

Endlich, die SMS von DHL klingelt auf dem Handy - Ihr Paket liegt zum Abholen bereit, perfekt heute steht eine Laufeinheit auf dem Trainingsplan. Also Paket schnell auf dem Heimweg von der Packstation geholt und mit gespannter Erwartung nach Hause geeilt.

 Der erste Eindruck beim Auspacken der Schuhe:  

"Ui, sehen die Cool aus".

Das sind mal ein paar Rensemmeln, wow.
Nicht auffallen geht mit den Dingern kaum :)
Das Gelb Blaue Design ist sehr markant und echt fetzig.

Die Zielgruppe Triathlon ist sofort zu erkennen. Ein Schnellschnür-System und zwei große Laschen für das schnelle Anziehen auch mit nassen Füßen sorgen für eine kurze Transition-Time. Innen ermöglicht ein nahtlos Futter das Laufen ohne Laufsocken und verhindert so die Blasenbildung während des Wettkampf.

Der Ultra TT 5.0 soll auch für lange Strecken geeignet sein. Dafür solle eine Carbonplatte im Mittelfuß sorgen. Also schnell reingeschlüpft und tatsächlich, keine Druckstellen zu bemerken. Die Schnellschnürung ist etwas gewöhnungsbedürftig aber funktioniert.

Also auf geht's zur ersten Runde und tatsächlich der Zoot hält was er verspricht. Er gibt genügend Halt und Support während des Laufens, so dass der Fuß auch nach längeren Einheiten nicht ermüdet. Das Gefühl zum Untergrund ist jederzeit direkt auch dank der etwas härteren aber ausreichenden Dämpfung.
Auf der meiner Hausrunde (Asphalt-, Kies- und Waldwege im Mix) blieb der Zoot jederzeit agil und ist schnell in Vorwärtsbewegung.
Barfuß zu laufen war auch kein Problem. Es hat nichts gedrückt oder sonstwas eine Blasenbildung erahnen lassen.  Auch das Schwitzen des Fußes ist kein Problem.


Alles in Allem ein super Schuh. Von mir bekommt er volle Punktzahl

Dienstag, 3. April 2012

Physio wegen der Hüfte .....



Die Probleme mit der Hüfte verschwinden leider nicht. Daher hat mein Doc mir Manuelle Therapie verordnet. Und so ging's heute zur ersten Physio.

Carina begrüßte mich gleich herzlichst und als Sportler mit Du, sie scheint ganz locker drauf zu sein. Prima, da fühle ich mich gleich wohl.

Dann war als erstes erst mal eine Bestandsaufnahme angesagt. Verschiedene Bewegungen um herauszufinden, was die Ursachen für meine Probleme sind.

Nach ein paar Tests war es dann auch klar, verkürzte Muskeln an den Beinen hinten. Ab jetzt muss ich Dehnen. Schön 30 sec lang und drei Wiederholungen. Damit der Muskel auch den Dehnbefehl verarbeiten kann. Auch soll ich dies nicht vor oder nach dem Training machen, sondern separat.

Montag, 2. April 2012

Wiedereinstieg ins Training ....

Ihr glaubt garnicht wie gut es tut nach so einer langen Pause endlich wieder trainieren zu können. Es war wie Balsam für die Seele. Eine innere Zufriedenheit hat sich eingestellt, wie selten. Wahrscheinlich wurde mein Körper mit Unmengen von Glückshormonen geflutet.

Nachdem ich vier Wochen Pause wegen meinem Hüftproblem machen musste, davor schon zwei Wochen nicht richtig trainieren konnte und dann noch vorletzten Donnerstag die geplante Zahn-OP an stand, habe ich seit einer gefühlte Ewigkeit nicht mehr trainiert.
Seit Freitag darf ich nun mit Erlaubnis meiner beiden Doc's wieder trainieren. "Nach Gefühl, was geht und nicht übertreiben" ist die Vorgabe. Daher habe ich es mit zwei regenerativen Einheiten auch erst mal langsam angehen lassen.
20 km Radfahren auf der Rolle in Stufe 1 am Samstag und 5 km LDL auf dem Laufband am Sonntag.
Die Wunde in Kiefer merke ich beim sport'ln immer noch. Vorallem Erschütterungen sind noch stark zu spüren. Da hilft nur langsames Laufen und ganz weiches ab federn. Auch wenn der Puls über GA1 geht, ist das sofort zu spüren. Dafür ist die Hüfte kaum mehr zu spüren. Der Rest soll dann durch die manuelle Physio weg gehen. Bin mal gespannt ob das klappt. Auf jeden Fall bin ich schon mal froh, dass ich wieder trainieren kann. Der ganze Spaß hat mich zwar weit im Trainingsstatus zurückgeworfen und eine Anpassung meiner Ziele für dieses Jahr bedarf es auch. Doch die erste ernste Krise habe ich damit überstanden. Früher hätte ich wahrscheinlich 6 Monate garnichts mehr gemacht um dann frustriert wegen der Gewichtszunahme wieder ganz am Anfang gestartet. Jetzt hatte ich mir gleich Ziele gesetzt und Alternativen überlegt, falls es mit der Hüfte nicht besser geworden wäre. Auf jeden Fall war kein Sport keine Alternative und das ist gut so.

Nur eins war schmerzhaft. Die Anpassung der Ziele für 2012. Der Jungfrau Marathon ist damit 2012 außer Reichweite gerückt. Auch der Marathon an sich ist noch fraglich. Da muss ich mal sehen, wieviel Training ich der Hüfte zumuten kann. Daher wird dieses Jahr wohl eher unter dem Stern Halbmarathon und Triathlon stehen. So nach dem Motto  - gewöhnen an den Trainingsumfang.