Sonntag, 14. April 2013

Was für ein Wochenende!

Na das war doch mal endlich wieder ein Wochenende was jedes Sportlerherz höherschlagen ließ. Endlich Frühling, Sonne satt und Temperaturen zum Wohlfühlen. Nach der langen trüben und kalten Zeit war es wie ein neues Erwachen. Ich kenne keinen der da die Füße stillhalten könnte und sich in den eigenen vier Wänden aufhalten würde. Und so war es auch - Läufer, Jogger und Radfahrer wohin das Auge auch blickte. Und alle mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Frühling kann so schön sein. 

Als ich den Wetterbericht für das Wochenende gecheckt hatte, habe ich kurzerhand das Schwimmtraining für eine kleine Rennradeinheit ersetzt, die erste in diesem Jahr. War schon mal wieder was anderes, als immer nur auf der Rolle zu strampeln. Wenn der Fahrtwind Dir entgegenweht und Du den Untergrund am Lenker spürst - das ist doch schon was anderes. Obwohl die erste Runde erstaunlich gut lief, gibt es noch viel zu trainieren in der nächsten Zeit.

Beim Lauftraining habe ich dieses Wochenende nun auch die 7km Marke und die 6:30 min pro km überschritten. Ich bin ganz stolz auf mich, dass ich mich so schön ans langsame Steigern halte. Das Gute ist, nichts zwickt oder tut sonst wie weh. Nur die Belastung spüre ich am nächsten Tag, aber das ist ja auch gut so.
Heute hab ich sogar einen 500m Ausflug ins Off gemacht. Ich konnte einfach nicht wiederstehen, als ich die Wiese da so vor mir in der Sonne liegen sah. Also rein ins kurze vergnügen die mit vollen Zügen genossen. Und um Dich herum spürst Du das Frühlingserwachen, genial.

Kurz gesagt, es war ein fantastisches Wochenende.

Dienstag, 9. April 2013

Eine neue Saison Planung muss her.


Nach meiner verletzungsbedingten Pause bin ich nun seit zwei Wochen wieder am Laufen. Es geht super und  alles hält. Somit wird es Zeit weiter nach vorne zu schauen und Pläne wieder sportliche Pläne zu schmieden. Meinem ursprünglichen Trainingsplan für  diese Saison kann ich dafür komplett vergessen. Ein neuer Plan muss also her. Damit aber nicht gleich wieder Schluss ist, sollte er ein paar Regeln befolgen.
  • keine zu schnelle Steigerung der Umfänge (10% Regel)
  • auf Belastung folgt Entlastung (keine zwei harte Trainings hintereinander)
  • Long Run darf max. 50% des Wochenumfanges ausmachen
  • genügend Regenerationszeiten einplanen
  • behutsame Änderung der Laufuntergründe
  • vorsichtiger Einstieg ins Berglauftraining
Und all meine Übungen für frühere Verletzungen kann ich auch gleich wieder raussuchen. Shinsplin, Achillessehne, Runners Knee sind ja jedem wahrscheinlich bekannt.
Als Erstes sollte ich meine Wettkampfplanung überdenken und mich auf ein paar wenige beschränken. Allerdings bin ich auch schön bei einigen angemeldet, so dass es hier abzuwägen gilt, ob der Wettkampf prinzipiell machbar wäre (ohne Bestzeit) oder doch noch zu früh bzw. eine zu hohe Belastung wäre. Also der Reihe nach die angemeldeten angeschaut:

München Triathlon (12.05.2013) 
  • in fünf Wochen Sprintdistanz 0.4/18/5
  • Schwimmen - kein Problem
  • Radfahren - 18km sollten bis dahin möglich sein
  • Laufen - 5km ohne Bestzeit  
  • keine Bestzeit aber machbar 
Alpen Triathlon (23.06.2013)
  • in 10 Wochen Olympische Distanz 1.5/40/10 mit 800HM Rad und 150HM Laufen
  • sehr kurze Vorbereitung - nicht wirklich machbar (nur mit Risiko)
  • Daher gestrichen
Tegernsee Triathlon (07.07.2013) - 1. Saison Höhepunkt
  • in 12 Wochen Olympische Distanz 1.5/40/10 mit 600HM Rad und 100HM Laufen
  • kurze Vorbereitung
  • Strecke ist mit bekannt
  • Wenn‘s wirklich nicht geht ist Ummeldung auf Sprintdistanz möglich
  • Bleibt in der Planung 
Challenge Walchsee (01.09.2013) - 2. Saison Höhepunkt
  • in 20 Wochen Mitteldistanz 1.9/90/21 mit 800HM Rad und 100HM Laufen
  • Träume sterben zu Letzt
  • Bleibt in der Planung
Als nächstes gilt es nun eine Detailplanung zu erarbeiten (mehr dazu im nächstem Post). 

Frühlingsvorboten (endlich)

kaum scheint die Sonne ein weinig, schon fängt die Natur an zu sprießen. Hoffentlich bleibts so und der Winter ist endlich vorbei :)



Freitag, 5. April 2013

Ende der Fastenzeit



In den letzten sechs Wochen habe ich einiges über gesunde Ernährung und meinen Körper gelernt. Ich dachte bisher schon vieles richtig zu machen, aber man lernt eben nicht aus. Für die Fastenzeit hatte ich mir dieses Mal ja vorgenommen nicht komplett auf Essen zu verzichten, sondern bis Ostern möglichst auf viele der kleinen Bösewichte wie Zucker, Fett, Fleisch und Koffein zu verzichten. Das funktionierte auch ganz gut. In der ersten Woche habe ich von der Liste der verbotenen Sachen schon viele weggelassen. In den darauffolgenden zwei Wochen habe ich dann komplett auf Salat umgestellt, mich somit auch vollständig Laktose und Glutenfrei ernährt und in den letzten Wochen habe ich es dann wieder etwas lockerer angehen lassen, jedoch weiterhin auf Süßigkeiten, Fleisch, Wurst verzichtet.

Als ich sozusagen mich rein vegan ernährt hatte, ging es mir erstaunlich gut. Kein Bauchgrummeln mehr und auch sonstige Zipperlein waren plötzlich weg. Mein ganzer Verdauungstrakt hat sich viel leichter angefühlt. Das habe ich zum Anlass genommen die Laktoseverträglichkeit bei mir mal testen zu lassen und siehe da - Treffer. Und zwar nicht nur ein bisschen sondern sehr stark. Ich hatte ja schon immer gemerkt, dass mir Milch nicht so gut bekommt und diese daher weggelassen. Aber anscheinend vertrage ich schon kleine Mengen Milchprodukte nicht. Somit sind ab sofort Joghurt, Käse usw. nur noch in der laktosefreien Variante erlaubt.

Zusätzlich hat die reine vegane Ernährung bei mir auch eine Art Umdenken angestoßen. Nicht dass ich jetzt Veganer werden will. Dazu liebe ich mein Früchtemüsli am Morgen viel zu sehr. Und ohne Joghurt schmeckt es einfach nicht. Aber früher habe ich in der Kantine immer einen Bogen um die Salatbar und den vegetarischen Schalter gemacht. Auch am Wochenende gab es immer Fleisch. Dies hat/soll sich nun dahingehend ändern, dass Fleisch nur noch selten auf meinem Speiseplan steht. Salat und vegetarische Gerichte sind jetzt meine bevorzugte Nahrungsquelle. Einmal bis zweimal die Woche Fisch und Fleisch nur ab und an Mal.
Zurzeit esse ich bedingt durch die Nahrungsumstellung noch oft Glutenfrei. Das morgendliche Müsli ist mit frischen Früchten, Leinensamen, Nüssen und getrockneten Sultaninen. Semmeln (Brötchen) esse so gut wie gar nicht mehr. Auch mittags sind die Beilagen meist Kartoffeln oder Reis. Nur selten sind Nudeln dabei, da unser vegetarischer Schalter meist ohne Nudeln kocht oder wenn mit Nudeln, dann auch mit Milchprodukten, weshalb ich dann Salat esse. Auf Nudeln an sich möchte ich aber ungern verzichten. Somit werde ich dann auch mal einen Glutentest machen, aber noch etwas warten, ob sich die Probleme wieder zeigen. Vielleicht hat sich das mit der Laktosefreien und weitestgehend fleischfreien Ernährung ja schon erledigt.

Auch Süßigkeiten will ich acuh nach Ostern wieder weitestgehend aus meinem Speiseplan verbannen. Ab und zu ist es mal erlaubt, aber nicht regelmäßig. Wie regelmäßig ich früher doch Süße Teilchen vor dem Training und während der Kaffeepause verdrückte, habe ich erst während der Fastenzeit bemerkt. Hunger bzw. Appetit hatte ich ja immer noch. Nur jetzt habe ich das durch eine Banane, Möhre oder Nussmix ersetzt. 
Nur nach meinem letzten Schwimmtraining war ein Crêpe erlaubt. Und der hat geschmeckt ...:)