Na das war doch mal endlich wieder ein Wochenende was jedes Sportlerherz
höherschlagen ließ. Endlich Frühling, Sonne satt und Temperaturen zum
Wohlfühlen. Nach der langen trüben und kalten Zeit war es wie ein neues
Erwachen. Ich kenne keinen der da die Füße stillhalten könnte und sich in den
eigenen vier Wänden aufhalten würde. Und so war es auch - Läufer, Jogger und
Radfahrer wohin das Auge auch blickte. Und alle mit einem Lächeln auf dem
Gesicht. Frühling kann so schön sein.
Als ich den Wetterbericht für das Wochenende gecheckt hatte, habe ich
kurzerhand das Schwimmtraining für eine kleine Rennradeinheit ersetzt, die erste
in diesem Jahr. War schon mal wieder was anderes, als immer nur auf der Rolle
zu strampeln. Wenn der Fahrtwind Dir entgegenweht und Du den Untergrund am
Lenker spürst - das ist doch schon was anderes. Obwohl die erste Runde
erstaunlich gut lief, gibt es noch viel zu trainieren in der nächsten Zeit.
Beim Lauftraining habe ich dieses Wochenende nun auch die 7km Marke und die
6:30 min pro km überschritten. Ich bin ganz stolz auf mich, dass ich mich so
schön ans langsame Steigern halte. Das Gute ist, nichts zwickt oder tut sonst
wie weh. Nur die Belastung spüre ich am nächsten Tag, aber das ist ja auch gut
so.
Heute hab ich sogar einen 500m Ausflug ins Off gemacht. Ich konnte einfach
nicht wiederstehen, als ich die Wiese da so vor mir in der Sonne liegen sah.
Also rein ins kurze vergnügen die mit vollen Zügen genossen. Und um Dich herum
spürst Du das Frühlingserwachen, genial.
Kurz gesagt, es war ein fantastisches Wochenende.
"Life is like a coin. You can spend it anyway you like. But you can spend it only once. This is a great way to spend life. (c) by Gore-Tex Transalpine-Run" Gesehen im Trailervideo zum Gore-Tex Transalpine-Run 2010 - Hat mich so begeistert und elektrisiert, dass ich mit mir einen Pakt geschlossen habe. Dieser Blog soll meinen Weg vom Freizeit-Jogger zum Finischer des Laufs begleiten und die einzelnen Etappen zum Erreichen des Ziels dokumentieren.
Sonntag, 14. April 2013
Dienstag, 9. April 2013
Eine neue Saison Planung muss her.
Nach meiner
verletzungsbedingten Pause bin ich nun seit zwei Wochen wieder am Laufen. Es
geht super und alles hält. Somit wird es Zeit weiter nach vorne zu
schauen und Pläne wieder sportliche Pläne zu schmieden. Meinem ursprünglichen
Trainingsplan für diese Saison kann ich dafür komplett vergessen. Ein
neuer Plan muss also her. Damit aber nicht gleich wieder Schluss ist, sollte er
ein paar Regeln befolgen.
- keine zu schnelle Steigerung der Umfänge (10% Regel)
- auf Belastung folgt Entlastung (keine zwei harte Trainings hintereinander)
- Long Run darf max. 50% des Wochenumfanges ausmachen
- genügend Regenerationszeiten einplanen
- behutsame Änderung der Laufuntergründe
- vorsichtiger Einstieg ins Berglauftraining
Und all
meine Übungen für frühere Verletzungen kann ich auch gleich wieder raussuchen.
Shinsplin, Achillessehne, Runners Knee sind ja jedem wahrscheinlich bekannt.
Als Erstes
sollte ich meine Wettkampfplanung überdenken und mich auf ein paar wenige
beschränken. Allerdings bin ich auch schön bei einigen angemeldet, so dass es
hier abzuwägen gilt, ob der Wettkampf prinzipiell machbar wäre (ohne Bestzeit)
oder doch noch zu früh bzw. eine zu hohe Belastung wäre. Also der Reihe nach
die angemeldeten angeschaut:
München Triathlon
(12.05.2013)
- in fünf Wochen Sprintdistanz 0.4/18/5
- Schwimmen - kein Problem
- Radfahren - 18km sollten bis dahin möglich sein
- Laufen - 5km ohne Bestzeit
- keine Bestzeit aber machbar
Alpen
Triathlon (23.06.2013)
- in 10 Wochen Olympische Distanz 1.5/40/10 mit 800HM Rad und 150HM Laufen
- sehr kurze Vorbereitung - nicht wirklich machbar (nur mit Risiko)
- Daher gestrichen
Tegernsee
Triathlon (07.07.2013) - 1. Saison Höhepunkt
- in 12 Wochen Olympische Distanz 1.5/40/10 mit 600HM Rad und 100HM Laufen
- kurze Vorbereitung
- Strecke ist mit bekannt
- Wenn‘s wirklich nicht geht ist Ummeldung auf Sprintdistanz möglich
- Bleibt in der Planung
Challenge
Walchsee (01.09.2013) - 2. Saison Höhepunkt
- in 20 Wochen Mitteldistanz 1.9/90/21 mit 800HM Rad und 100HM Laufen
- Träume sterben zu Letzt
- Bleibt in der Planung
Als nächstes
gilt es nun eine Detailplanung zu erarbeiten (mehr dazu im nächstem
Post).
Frühlingsvorboten (endlich)
Freitag, 5. April 2013
Ende der Fastenzeit
In den
letzten sechs Wochen habe ich einiges über gesunde Ernährung und meinen Körper
gelernt. Ich dachte bisher schon vieles richtig zu machen, aber man lernt eben
nicht aus. Für die Fastenzeit hatte ich mir dieses Mal ja vorgenommen nicht
komplett auf Essen zu verzichten, sondern bis Ostern möglichst auf viele der
kleinen Bösewichte wie Zucker, Fett, Fleisch und Koffein zu verzichten. Das
funktionierte auch ganz gut. In der ersten Woche habe ich von der Liste der
verbotenen Sachen schon viele weggelassen. In den darauffolgenden zwei Wochen habe
ich dann komplett auf Salat umgestellt, mich somit auch vollständig Laktose und
Glutenfrei ernährt und in den letzten Wochen habe ich es dann wieder etwas
lockerer angehen lassen, jedoch weiterhin auf Süßigkeiten, Fleisch, Wurst
verzichtet.
Als ich
sozusagen mich rein vegan ernährt hatte, ging es mir erstaunlich gut. Kein
Bauchgrummeln mehr und auch sonstige Zipperlein waren plötzlich weg. Mein
ganzer Verdauungstrakt hat sich viel leichter angefühlt. Das habe ich zum
Anlass genommen die Laktoseverträglichkeit bei mir mal testen zu lassen und
siehe da - Treffer. Und zwar nicht nur ein bisschen sondern sehr stark. Ich
hatte ja schon immer gemerkt, dass mir Milch nicht so gut bekommt und diese
daher weggelassen. Aber anscheinend vertrage ich schon kleine Mengen Milchprodukte
nicht. Somit sind ab sofort Joghurt, Käse usw. nur noch in der laktosefreien
Variante erlaubt.
Zusätzlich
hat die reine vegane Ernährung bei mir auch eine Art Umdenken angestoßen. Nicht
dass ich jetzt Veganer werden will. Dazu liebe ich mein Früchtemüsli am Morgen
viel zu sehr. Und ohne Joghurt schmeckt es einfach nicht. Aber früher habe ich
in der Kantine immer einen Bogen um die Salatbar und den vegetarischen Schalter
gemacht. Auch am Wochenende gab es immer Fleisch. Dies hat/soll sich nun
dahingehend ändern, dass Fleisch nur noch selten auf meinem Speiseplan steht.
Salat und vegetarische Gerichte sind jetzt meine bevorzugte Nahrungsquelle.
Einmal bis zweimal die Woche Fisch und Fleisch nur ab und an Mal.
Zurzeit esse
ich bedingt durch die Nahrungsumstellung noch oft Glutenfrei. Das morgendliche
Müsli ist mit frischen Früchten, Leinensamen, Nüssen und getrockneten Sultaninen.
Semmeln (Brötchen) esse so gut wie gar nicht mehr. Auch mittags sind die
Beilagen meist Kartoffeln oder Reis. Nur selten sind Nudeln dabei, da unser vegetarischer
Schalter meist ohne Nudeln kocht oder wenn mit Nudeln, dann auch mit
Milchprodukten, weshalb ich dann Salat esse. Auf Nudeln an sich möchte ich aber
ungern verzichten. Somit werde ich dann auch mal einen Glutentest machen, aber
noch etwas warten, ob sich die Probleme wieder zeigen. Vielleicht hat sich das
mit der Laktosefreien und weitestgehend fleischfreien Ernährung ja schon
erledigt.
Auch
Süßigkeiten will ich acuh nach Ostern wieder weitestgehend aus meinem Speiseplan
verbannen. Ab und zu ist es mal erlaubt, aber nicht regelmäßig. Wie regelmäßig
ich früher doch Süße Teilchen vor dem Training und während der Kaffeepause
verdrückte, habe ich erst während der Fastenzeit bemerkt. Hunger bzw. Appetit
hatte ich ja immer noch. Nur jetzt habe ich das durch eine Banane, Möhre oder
Nussmix ersetzt.
Nur nach
meinem letzten Schwimmtraining war ein Crêpe erlaubt. Und der hat geschmeckt
...:)
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