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| Michaelibad München |
Nachdem mir nun quasi Schwimmtraining als Reha Maßnahme verordnet wurde, habe ich letzte Woche auch gleich die Sporttasche gepackt und es ging in das Michaelibad zum Training. Auf dem Weg ins Bad hat sich schon richtig Vorfreude in mir breit gemacht, endlich wieder Schwimmtraining, Bahnen ziehen und entspannen. Ja wirklich, beim Schwimmen kann ich super gut abschalten. Da kreisen meine Gedanken praktisch nur ums Schwimmen und ich denke an nichts Anderes als Armzug, Atmen und wieviele Bahnen es schon waren.
Im Bad angekommen hat sich eigentlich nichts verändert, warum auch. Die Umkleide war noch immer genau so klein und eng wie sonst. In der Halle lag der typische Geruch von Hallenbädern in der Luft und auch im Becken ist noch das gleiche Gewühl wie sonst. Also Schwimmbrille aufgesetzt Badekappe drüber und los ging es. Nach den ersten 100 m hing ich am Beckenrand und hab gepumpt wie ein Maikäfer, es war erschreckend. Wow denke ich mir, da kommen viele Trainingsbahnen auf mich zu bevor ich wieder auf meinem alten Niveau bin.
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Daher entschließe ich mich erst mal locker und langsam zu schwimmen, was halt so geht und auf Garnichts zu achten. Techniktraining, Tempoeinheiten und Ausdauerprogramm kommen noch früh genug. Beim Schwimmen selbst horche ich immer wieder zum Knie hin, aber es bleibt ruhig und ich somit auch. Als die 800m erreicht sind kämpfe ich kurz mit mir, drücke dann doch die Stopp und Save Taste auf meiner Garmin Swim und verlasse das Becken. ich weiß es ist wichtig. Daher halte ich mich an den Plan nur 800m die nächsten zwei Wochen.
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Es war ein unglaublich gutes Gefühl als ich das Michaelibad verließ. Ich war wieder Schwimmen, jetzt schon das zweite Mal und die 800 Meter vertrage ich vom Knie her ohne Probleme.
Alles wird gut.
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